Das Herzstück unserer Gemeinschaft – Generationen verbinden, Tradition leben.

Volksfeste sind weit mehr als nur Fahrgeschäfte und Zuckerwatte. Sie sind Orte, an denen unsere Gesellschaft zusammenkommt – und zwar völlig unabhängig vom Alter. Hier begegnen sich Enkel und Großeltern auf Augenhöhe, hier trifft sich die Nachbarschaft, hier wird Gemeinschaft physisch erlebbar. Dass Volksfeste dabei ohne Eintritt zugänglich sind, macht sie zu einem der inklusivsten Orte unserer Zeit – mitten im Leben, für jeden.
Es ist eine einzigartige deutsche Tradition: Über 10.000 Volksfeste und 3.200 Weihnachtsmärkte prägen jährlich unsere Kultur. Dahinter stehen 5.600 Schaustellerbetriebe, die in Spitzenzeiten bis zu 600.000 Menschen beschäftigen. Doch ihr wahrer Wert misst sich nicht in Zahlen, sondern in Momenten: Sie schenken uns die nötige Auszeit vom digitalen Alltag, lassen Sorgen vergessen und schaffen Raum für echte Kommunikation abseits der eigenen „Filterblasen“.
Am Rande der Sterkrader Fronleichnamskirmes tauschten sich Christian Flühr (stllv. Landesvorsitzender der Liberale Senioren Bayern und Albert Ritter (Präsident Deutscher Schaustellerbund e.V.) über genau diese Bedeutung aus. Ihr Fazit ist klar:
„Volksfeste sind in unserer zunehmend digitalen Welt wichtiger denn je. Es gibt kaum einen Ort, an dem die gesamte Breite der Gesellschaft – von ganz jung bis alt – so unmittelbar aufeinandertrifft. Dieser generationenübergreifende Zusammenhalt ist das soziale Rückgrat unserer Städte. Das ist wertvoll und muss erhalten bleiben!“